Rückblick auf den MedienCampus auf den Medientagen 2018

Der MedienCampus auf den Medientagen 2018 war wild! Das lag am Motto „Wilder Westen“, aber ebenso an den vielen tollen Projekten, Vorträgen und Workshops, die dort geboten wurden. Und natürlich an der Goldgräberstimmung, die überall in der Luft lag und zu neuen Entdeckungen beflügelte.

Highlights aus dem Wilden Westen

Beispiele aus dem Wilden Westen gefällig? Hier folgt eine kleine Auswahl an Highlights:

Der Mediensaloon: hier gab es einen Vortrag nach dem anderen – und statt mit Kugeln wurde hier nur mit Argumenten scharf geschossen. Und es ging immer zur Sache, egal ob zum Thema Aufklärungs-Podcasts, heiße Trends in der TV-Unterhaltung oder bei der Diskussion, ob Influencer oder Journalisten mehr Einfluss haben. Gemein war ihnen allen eines: das Schürfen an den innovativsten Goldgräber-Themen der Zeit.

Im MedienSaloon diskutierten Medienexperten über aktuelle Innovationen und Themen, wie zum Beispiel: Youtube ist tot, whats next? (Fotos: Brigitte Aiblinger)

Hoher Besuch: Georg Eisenreich, ehemaliger Bayerischer Staatsminister für Digitales, Medien und Europa, stattete dem MedienCampus natürlich auch einen Besuch ab. Vor allem die Projekte rund um Virtual Reality begeisterten ihn – und er probierte auch gleich ein paar Projekte selbst aus, wie eine Virtual Reality-Simulation, die jungen Lehrern beibringen kann, wie es vor einer Klasse wirklich aussieht.

Der ehemalige Medienminister Georg Eisenreich schaute sich im MedienSaloon um und war begeistert von den vielen Medieninnovationen der Hochschulen und Universitäten.

KI, dein Freund und Helfer? Beim Arbeits-Früh-Stück, das Tag 2 einläutete, ging es um ein besonders wichtiges Thema: die Künstliche Intelligenz. In dieser Podiumsdiskussion wogen die Gesprächsteilnehmer aus Universität und Wirtschaft ab, ob Künstliche Intelligenz wirklich der Helfer der Zukunft oder doch auch eine Bedrohung sein könnte – mit gemischten Ergebnissen.

Beim Arbeits-Früh-Stück des Wissenschaftsjahrs wurde über Arbeitswelten der Zukunft gesprochen.

Schüler machen Radio: an Tag 3 stand alles im Zeichen des Radios – vor allem die Tatfunk -Preisverleihung. Bei dem alljährlich stattfindenden Wettbewerb konnten sich wieder Schulen mit eigenen Beiträgen zu ganz unterschiedlichen Themen und Formaten bewerben. Gewonnen haben dieses Mal Schüler des Meranier-Gymnasiums Lichtenfels, die aus einer alten Legende um den Staffelberg ein modernes Hörspiel kreierten. Zusätzlich dazu gab es an Tag 3 noch viele weitere Projekte, z.B. das Ausprobieren eigener Moderationen oder Vorträge, wie man am besten seinen Traumjob beim Radio findet – Radio gone Wild (West) eben!

In diesem Jahr fand auch wieder die Tatfunk-Preisverleihung statt.

Der Wilde Westen zum Anfassen: Last but not least war natürlich die Kulisse des MedienCampus dieses Jahr ein echtes Highlight – vor allem die Original-Kutsche aus „Bullyparade – Der Film“. Dank der vielen Kulissen und Requisiten erwachte der Wilde Westen erst so richtig zum Leben. Dazu gab es Bull-Riding, einen Medien-Kaktus und noch vieles mehr, das den Wilden Westen bis nach München holte.

Die Original Bully-Kutsche im Eingangsbereich des MedienCampus war ein richtiger Hingucker.

Live-Blog von den Medientagen

Wer es verpasst hat: einfach noch auf den Live-Blog schauen! Über drei Tage hinweg hat der Live-Blog alles multimedial in Blog-Texten, Fotos, Videos und Social-Media-Posts dokumentiert – in der Zusammenarbeit des MedienCampus mit dem Start-up storytile. Medien-Cowboys, die die Medientage verpasst haben, die kein Pferd für das Angaloppieren gefunden haben oder die einfach noch einen wehmütigen Rückblick auf diese drei schönen Tage haben wollen, können hier noch mal die Zeit im Wilden Westen Revue passieren lassen.

Ein Schritt in eine neue Welt

Besonders beeindruckend war wie jedes Jahr aber auch die Arbeit der Mitglieder des MedienCampus. Drei Tage lang an einem Stand stehen, interessierte Schüler, Studenten und Medientage-Gäste beraten und dabei noch Projekte leiten ist wirklich keine einfache Sache. Und es gab so viel für alle an den Ständen zu entdecken: Am Stand von meet der Universität Würzburg konnte man beispielsweise eine Virtual-Reality-Brille aufsetzen und in der Simulation ausprobieren, wie man ein Orchester dirigiert. Bavaria Film startete das Projekt „Medientage-Tatort“: an nur einem Tag konnten interessierte Teilnehmer ein Drehbuch entwickeln, Regie führen oder als Schauspieler mitspielen – heraus kam ein Trailer zu einem geheimnisvollen Mord mitten auf den Medientagen.

Am Stand des Bayerischen Rundfunks konnte man das Moderieren vor Green Screen üben, beim Stand der AMD – Akademie für Mode und Design konnte man einen 3-D-Drucker ausprobieren und ein Live-Radio am Stand von M94,5. Das waren nur einige der vielseitigen Projekte, die dank des Einsatzes und der Phantasie der Mitglieder des MedienCampus zustande kamen. Und für viele Schüler und

Studenten bedeutet dieser Einsatz, den die Mitglieder während dieser drei Tage gezeigt haben, eine neue Welt: die Welt der Medien, in die sie so den ersten Schritt wagen können, dank der vielen Informationen an den Ständen, dem eigenen Ausprobieren bei zahlreichen Projekten und den Ratschlägen der MedienCampus-Mitglieder. Dank ihnen konnten viele erfahren, wo ihre Karriere mal hingehen könnte – und vielleicht sind es ja schon die Kollegen von morgen.

Zwischendurch konnte man beim Bull-Riding Spaß haben.

Von Diana Mantel